Harald Hullmann

Designer Frankfurt am Main / Germany

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  • Address Teichstraße 5a, 15234 Frankfurt am Main | Germany
  • Tel 00496994410421
  • Fax 00496994410422
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Harald Hullmann, geboren 1946 in Enger; Studium an der Werkkunstschule Krefeld und der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, 1978 bis 1979 u. a. als Consultant Designer für FIAT im Studio Rodolfo Bonetto in Mailand; 1981 in Düsseldorf Gründung der Designgruppe Kunstflug; seit 1989 Professor an der Hochschule der Bildenden Künste Saar, Saarbrücken; 1994 zusätzlich Gastprofessor an der HfG Karlsruhe. Ab 2009 Lehre und Aufbau eines neuen Studiengangs an der CAFA in Beijing. Jörg Maria Gimmler und Harald Hullmann arbeiten in der Tradition der Pop-Architektur. Ihre Gestaltungskonzepte entwickeln sie aus der Alltagswelt im Kontext der Aufgabenstellung. Die Entwürfe zeichnen sich durch Mehrsprachigkeit aus; unterschiedliche Deutungen sind gewollt. Die Betrachter werden häufig von den Lösungen überrascht, weil vertrautes verarbeitet wird, das in einem veränderten Zusammenhang eine neue Qualität erhält. Harald Hullmann ist als Mitglied der Gruppe Kunstflug (Heiko Bartels, Hardy Fischer, Harald Hullmann) mit "antifunktionalistischen" Entwürfen bekannt geworden. Die Gruppe Kunstflug "steht in der unmittelbaren Tradition italienischer Designer- und Architekturgruppen wie Archizoom, Superstudio Gruppe Strum und anderen mehr. Ausgangspunkt ihrer Arbeit war eine rigide Kritik an den zementierten Verhältnissen der 'Guten deutschen Form'. Als provokante Antwort entwarfen sie ironische Objekte, die bewusst an die künstlerischen Traditionen des Dadaismus und der Objet-trouvé-Kunst anknüpften und sich über die bestehenden Zustände dergestalt entrüsteten, dass dies 'schamverletzend' sein sollte (Gronert 1982). (...) Die ersten Arbeiten der Kunstflieger waren sehr stark an Möbelobjekten orientiert, und sie wurden deshalb mit dem Neuen Deutschen Design in einem Atemzug genannt. (...) Neben dem zentralen Thema der Mikroelektronik sind auch zum Thema Raum von Kunstflug Konzepte entworfen worden, in denen neue Verhaltens- oder Lebensweisen skizziert werden. Daran wird deutlich, dass Avantgarde-Design gesellschaftliche Entwicklungen sehr wohl kritisch und konzeptionell begleiten kann." (Bürdek, Bernhard E., Design - Geschichte Theorie und Praxis der Produktgestaltung, Köln 1992).