FUNDBÜRO HEADQUARTERS | FUNDBÜRO
Berlin / Germany / 2023
After several years of growth, the Fundbüro team needed a larger space. The search was not easy, but we finally found the perfect place in their beloved Friedrichshain: a former popcorn factory at street level. The 107 m2 space proved to be a challenge. Situated in an early 20th-century building, it had lost some of its essence when it was transformed into an industrial production system. The first phase of the project involved stripping the space back to its original state.
With the structure already exposed, we aimed to depart from the conventional office concept. Rather than opting for neutral spaces only focused on accommodating as many workers as possible, we pursued an unconventional design to foster creativity and enhance studio productivity. One of our primary goals was to reduce the elevated stress levels experienced by architects in the workplace. For this purpose, we selected a warm palette of materials and a lighting concept that combines direct and indirect light, aiming to create a serene and calm working environment.
The studio is divided into three areas for work and ideation (Terracotta, Pink, and Gray), along with a kitchen and a courtyard.
For the first room, Terracotta, a boutique atmosphere is created, serving as the entrance to the studio where clients can discover samples, and materials, and get into the world of design and creativity. With its ocher colour and gentle lighting, it is complemented by organic furniture that enhances a natural flow. The original Mediterranean tiled floor is retained. Shelves and wall lamps are seamlessly integrated into the walls.
The second room immerses us in the Pink world. Upon entering, we find the team meeting table, versatile and easily movable (necessary for events). The lighting is warm but more suitable for work, reviewing plans, and holding meetings. With the monochromatic effect, we wanted to blur the boundaries of the space, narrow and with natural lighting only in one part. The micro-cement flooring creates a continuous and homogeneous space.
Before the last room, we have the kitchen, the most informal space in the office, and a recreation area for the team. Its wall-adapted furniture stands out with its intense blue colour contrasting with the light earth tones of the walls.
Finally, we arrive at the grey room, full of windows, divided into two areas. In the first, a work area with a toilet and a small kitchenette. The second is a meeting area, both for informal gatherings with a sofa and a low table and for more formal meetings with a table for eight people illuminated by a sculptural golden lamp. The terrazzo floor is maintained achieving a cave effect that contrasts with the surrounding nature of the courtyard that provides relaxation and leisure to the team.
The progression through these spaces brings to life a chromatic palette that gradually fades, enveloping the user and visitor in a visually evocative experience. Natural materials like lime paint are used, creating a textured effect that embraces the imperfections of the old walls. All the furniture, designed by Fundbüro, is mobile and flexible, enabling cultural events to be held throughout the year for Fundgallery, our artistic and cultural project.
[DE]
Nach mehreren Jahren des Wachstums benötigte das Fundbüro-Team einen größeren Raum. Die Die Suche war nicht einfach, aber wir fanden schließlich den perfekten Ort in unserem geliebten Friedrichshain: eine ehemalige Popcornfabrik auf Straßenebene. Der 107 m2 große Raum erwies sich als eine Herausforderung. Sie befindet sich in einem Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert und hatte durch die Umwandlung in eine Produktionshalle einiges von ihrem Wesen verloren.
In der ersten Phase des Projekts wurde der Raum in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Da die Struktur bereits freigelegt war, wollten wir von dem herkömmlichen Bürokonzept abweichen. Anstatt sich für neutrale Räume zu entscheiden, die nur darauf ausgerichtet sind, so viele Mitarbeiter wie möglich unterzubringen, verfolgten wir ein unkonventionelles Design, um die Kreativität zu fördern und die Produktivität des Studios zu steigern. Eines unserer Hauptziele war es, den hohen Stresspegel zu senken, dem Architekten am Arbeitsplatz ausgesetzt sind. Zu diesem Zweck wählten wir eine warme Palette von Materialien und ein Beleuchtungskonzept, das direktes und indirektes Licht kombiniert, um eine ruhige und entspannte Arbeitsumgebung zu schaffen.
Der Fortschritt durch diese Räume belebt eine chromatische Palette, die allmählich verblasst und den Benutzer sowie den Besucher in ein visuell eindrucksvolles Erlebnis einhüllt. Kalkfarbe wird verwendet, um eine strukturierte Wirkung zu erzeugen, die die Unvollkommenheiten der alten Wände umarmt und die Akustik des Raums verbessert.tions of the old walls and helps to improve the acoustics of the space.
Das Studio ist in drei Arbeits- und Ideenbereiche (Terracotta, Pink und Grau) sowie eine Küche und einen Innenhof unterteilt.
Für den ersten Raum, Terracotta, wurde eine Boutique-Atmosphäre geschaffen, die als Eingang zum Studio dient, wo die Kunden Muster und Materialien entdecken und in die Welt des Designs und der Kreativität eintauchen können. Die ockerfarbene Farbe und die sanfte Beleuchtung werden durch organische Möbel ergänzt, die einen natürlichen Fluss fördern. Hier wurde der ursprüngliche mediterrane Fliesenboden wiederhergestellt, und Regale und Wandlampen sind in die Wand integriert, was zu einer ruhigen Atmosphäre beiträgt.
Der zweite Raum lässt uns in eine virtuelle Welt eintauchen. Hier verwischt die monochromatische rosa Palette die Grenzen des Raums und fördert Kreativität und Fantasie. Ein großer Tisch bildet das Herzstück des Raumes und ist für Besprechungen und Teamarbeit gedacht. An der Wand entlang befindet sich eine Bibliothek, in der Bücher und Zeitschriften zur Verfügung stehen. Darüber hinaus ist der Raum vollständig rekonfigurierbar; alle Möbel sind beweglich, um Veranstaltungen oder unterschiedlichen Arbeitsabläufen gerecht zu werden.
Vor dem letzten Raum befindet sich die Küche, die als Scharnier zwischen dem vorderen und hinteren Teil des Büros fungiert. Wie die anderen Räume wurde auch dieser als multifunktionaler Raum konzipiert. Der Raum ist mit allem ausgestattet, was notwendig ist, um sowohl als Ess- und Freizeitraum für das Team als auch als privater Besprechungsraum zu dienen. Darüber hinaus ermöglicht der mobile Tisch verschiedene Konfigurationen, zum Beispiel die Umwandlung in eine Bar bei Büroveranstaltungen. Hier wurde für die Möbel ein elektrisches Blau gewählt, das einen Kontrapunkt zum Beige der Inneneinrichtung und zu den ruhigen Farben des restlichen Büros bildet. Es repräsentiert den informellen und spielerischen Charakter dieses Raums.
Schließlich finden wir den grauen Raum, der seine Farbe von dem ursprünglichen Terrazzo hat, der bei der Renovierung wiederhergestellt wurde. Eine Farbe, die die Konzentration fördert und einen Höhleneffekt erzeugt. Dieser Raum sollte unabhängig vom Rest des Büros funktionieren. Zu diesem Zweck können der Arbeitsbereich und die Küchenzeile mit Vorhängen vom Besprechungsbereich mit einem Tisch für acht Personen und einem Sofa für informelle Treffen abgetrennt werden. Den Kontrast zu diesem monochromen Raum bilden die Beleuchtungskörper, ein großer abstrakter goldener Kronleuchter und die von Rlon speziell für unsere Teeküche entworfene Lampe. Dies ist der einzige Raum mit direktem Zugang zum Garten, in dem sich das Team entspannen oder eine Pause im Kontakt mit der Natur einlegen kann.
Das gesamte vom Fundbüro entworfene Mobiliar ist mobil und flexibel, so dass das ganze Jahr über kulturelle Veranstaltungen für die Fundgallery, unser Kunst- und Kulturprojekt, stattfinden können.
[ES]
Tras varios años de crecimiento, el equipo de Fundbüro necesitaba un espacio más amplio. La búsqueda no fue fácil, pero finalmente encontramos el lugar perfecto en nuestro querido Friedrichshain: una antigua fábrica de palomitas a pie de calle. El es-pacio de 107 m2 resultó ser todo un reto. Situado en un edificio de principios del siglo XX, había perdido parte de su esencia al transformarse en un espacio industrial.
La primera fase del proyecto consistió en devolver el espacio a su estado original. Con la estructura ya expuesta, pretendíamos alejarnos del concepto convencional de ofici-na. En lugar de optar por espacios neutros centrados únicamente en acomodar al ma-yor número posible de trabajadores, perseguimos un diseño poco convencional para fomentar la creatividad y mejorar la productividad del estudio. Uno de nuestros princi-pales objetivos era reducir los elevados niveles de estrés en los estudios de arquitectu-ra. Para ello, elegimos una paleta de materiales cálidos y un concepto de iluminación que combina luz directa e indirecta para crear un entorno de trabajo sereno y tranqui-lo.
La sucesión de estos espacios crea una paleta cromática que se difumina gradualmen-te, rodeando al usuario y visitante de una experiencia visual y evocadora. Se utiliza pin-tura a la cal, consiguiendo un efecto texturizado que abraza las imperfecciones de las antiguas paredes y ayuda a mejorar la acústica del espacio.
El estudio está dividido en tres zonas de trabajo e ideación (terracota, rosa y gris), junto con una cocina y un patio.
En la primera sala, Terracota, se busca un ambiente de boutique que sirve de entrada al estudio, donde los clientes pueden descubrir muestras y materiales y adentrarse en el mundo del diseño y la creatividad. Su color ocre y su suave iluminación se comple-mentan con un mobiliario orgánico que potencia un flujo natural. Se recupera el suelo original de baldosas mediterráneas, y en la pared se integran estanterías y apliques que contribuyen a crear un ambiente tranquilo.
La segunda sala nos sumerge en un mundo virtual. Aquí, la paleta rosa monocromática difumina los límites del espacio, impulsando la creatividad y la imaginación. Una gran mesa sirve de centro de la sala, pensada para reuniones y trabajo en equipo. Una biblio-teca recorre la pared, ofreciendo libros y revistas para consulta. Además, el espacio es totalmente reconfigurable; todo el mobiliario es móvil para acomodar eventos o dife-rentes necesidades de flujo de trabajo.
Antes de la última habitación, tenemos la cocina, que funciona como una bisagra que une la parte delantera y trasera de la oficina. Al igual que las demás salas, se concibe como un espacio multifuncional. La sala cuenta con todo lo necesario para funcionar como comedor de equipo y espacio de ocio, así como sala de reuniones privadas. Además, la mesa móvil permite diferentes configuraciones, transformándose por ejemplo en un bar en los eventos de la oficina. Aquí se eligió el azul eléctrico para el mobiliario, como contrapunto al beige de su interior y a los colores tranquilos del resto de la oficina. Representando el carácter informal y lúdico de este espacio.
Por último encontramos la habitación gris, que toma su color del terrazo original que se recuperó en la reforma. Un color que favorece la concentración y crea un efecto de cueva. Este espacio está pensado para funcionar de forma independiente al resto de la oficina. Para ello, la zona de trabajo y la cocina se pueden separar con cortinas de la zo-na de reuniones, con una mesa para ocho personas y un sofá para encuentros informa-les. El contraste de este espacio monocromático lo aportan las luminarias, una gran lámpara dorada, y la lámpara especialmente diseñada por Rlon para nuestra kitchenet-te. Esta es la única sala con acceso directo al jardín, donde el equipo puede relajarse o hacer una pausa en contacto con la naturaleza.
Todo el mobiliario, diseñado por Fundbüro, es móvil y flexible, lo que permite celebrar actos culturales durante todo el año para Fundgallery, nuestro proyecto artístico y cul-tural.
Architect: Fundbüro Studio (https://fundburo.net/)
Photography: Luca Girardini
After several years of growth, the Fundbüro team needed a larger space. The search was not easy, but we finally found the perfect place in their beloved Friedrichshain: a former popcorn factory at street level. The 107 m2 space proved to be a challenge. Situated in an early 20th-century building, it had lost some of its essence when it was transformed into an industrial production system. The first phase of the project involved stripping the space back to its original state. With the...
- Year 2023
- Work finished in 2023
- Client Fundbüro
- Status Completed works
- Type Professional studios, medical studios, veterinary studios / Interior design
- Websitehttps://fundburo.net/




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