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Einfamilienhaus im Burgenland Burgenland / Austria / 2018

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Die Vorgabe des Bebauungsplanes ein Giebeldach zu errichten wurde in zeitgemäßer Form neu interpretiert und als asymmetrisch mehrfach gefalteten Daches umgesetzt. Ein U-förmiger Grundriss wird in drei Trakte unterteilt,  unterschiedliche Bauteilhöhen werden zu einer Einheit gefasst und zeichnen sich für die markante Dachgeometrie verantwortlich. In Rücksichtnahme auf den typisch burgenländischen Ortscharakter präsentiert sich das Haus zur Straße hin geschlossen und öffnet sich als Atriumhaus zum westseitig gelegenen Garten. Die Grenzen zwischen Innen- und Außenraum verschwinden. Durch die Dachfaltung werden die unterschiedlichen Aufenthaltsbereiche zoniert und gleichzeitig als eine Einheit erlebbar. Der  Luftraum ermöglicht attraktive Sichtbeziehungen zwischen den Geschoßen. Als Fassadenmaterial wurde eine sägeraue, vorverwitterte Stulpschalung aus Lärchenholz gewählt. Schiebe- und Faltläden dienen als bewegliche Sonnenschutzelemente. Sie unterstützen das lebendige Spiel der Fassade und  lassen nach Bedarf der Bewohner wechselnde Ein- und Ausblicke zu.

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    Die Vorgabe des Bebauungsplanes ein Giebeldach zu errichten wurde in zeitgemäßer Form neu interpretiert und als asymmetrisch mehrfach gefalteten Daches umgesetzt. Ein U-förmiger Grundriss wird in drei Trakte unterteilt,  unterschiedliche Bauteilhöhen werden zu einer Einheit gefasst und zeichnen sich für die markante Dachgeometrie verantwortlich. In Rücksichtnahme auf den typisch burgenländischen Ortscharakter präsentiert sich das Haus zur...

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